Tahiti: Zahlen & Fakten

Geographische Lage 7°-29° Südl. Breite / 131°-156° Westl. Länge
Anzahl Inseln 118
Landfläche 3.600 km 2
Meeresfläche 4 Mio km 2
Einwohner 258.000, davon 67 % Polynesier, 11,7% Europäer, 4,5% Asiaten; 14,2% gemischt
Bevölkerungsdichte: 71 Einwohner pro km 2
Sprache Französisch und Tahitianisch; Englisch nur im touristischen Bereich
Religion 50% Protestanten, 33% Katholiken, Rest: Mormonen, Adventisten, Zeugen Jehovas etc.
Hauptstadt Papeete (Tahiti), 100.000 Einwohner mit Umgebung)
Flagge
Staats- und Regierungsform Französisches Territorium mit innerer Autonomie. Die Territorial-Versammlung wählt den Präsidenten.
Währung CFP = Cours Franc Pacifique (Währungsrechner)
Wirtschaft Tourismus, Perlen, Kopra, Landwirtschaft
Handelspartner Frankreich, EU, USA

Geographie

Die Tahiti-Inseln liegen im südwestlichen Pazifik, knapp westlich der internationalen Datumsgrenze; rund 3.000 Kilometer von Australien entfernt. Der nächste Nachbar im Osten ist Tonga und im Westen Vanuatu, früher Neue Hebriden genannt. Von den 320 Inseln sind 150 bewohnt. Der Archipel besteht vorwiegend aus hohen, bergigen Inseln vulkanischen Ursprungs.

Die Inseln Französisch Polynesiens liegen im Zentrum des Pazifiks, etwa auf halbem Weg zwischen amerikanischer Westküste und australischer Ostküste, die jeweils etwa 6.000 km entfernt sind. Sie gliedern sich in fünf Inselgruppen: Gesellschafts-Inseln, Tuamotus, Marquesas, Austral-Inseln und Gambier-Inseln. Die insgesamt 118 Inseln haben zusammen nur eine etwas größere Landfläche als das Saarland, sind aber über ein Meeresgebiet verstreut, das so groß ist wie Europa. Bei diesen Dimensionen wird klar, wie isoliert auch heute noch das Leben auf äußeren Inseln, trotz moderner Verkehrsmittel, sein kann. Die Gambier-Inseln zum Beispiel sind 1.700 km von ihrer Hauptstadt Papeete auf Tahiti entfernt.

Während die Tuamotus fast ausschließlich aus flachen Korallenatollen bestehen, herrschen in den übrigen Inselgruppen hohe, bergige Inseln vor. Die Gesellschafts-Inseln, auf denen drei Viertel der Bevölkerung leben, ziehen auch einen Großteil der Touristen an. Sie gliedern sich in die windzugewandten oder östlichen Inseln (Iles du Vent), zu denen Tahiti und Moorea gehören, und in die windabgewandten oder westlichen Inseln (Iles sous le Vent) wie Huahine, Raiatea und Bora Bora.

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