Tahiti: Einführung
" Die Göttin der Liebe
ist hier zugleich die Göttin der Gastfreundschaft; sie hat
hier keine Geheimnisse, und jeder Sinnenrausch ist ein Fest für
das ganze Volk."
Louis Antoine de Bougainville 1768
Geographen nannten die fünf Inselgruppen im Zentrum des Pazifiks
lange Zeit Ost-Polynesien, die offizielle Bezeichnung heute ist
Französisch-Polynesien. In aller Welt bekannt ist jedoch Tahiti,
obwohl dies nur die Hauptinsel ist. Die Tourismusbranche will weder
auf den magischen Namen verzichten, noch kann sie die 117 anderen
Inseln unter den Tisch kehren. So nahm sie Zuflucht zur Kompromißformel
"Tahiti und seine Inseln".
Mit
Tahiti sind alle romantischen Träume Europas von der Südsee
verbunden. Angefangen von den sagenhaften Berichten der ersten Entdecker
bis zur Hollywood-Version der Meuterei auf der Bounty strickten
viele am Mythos dieses Paradieses. Dazu gehören grüne
Inseln und blaue Lagunen, üppig sprießende Plantagen,
gastfreundliche sanfte Menschen und natürlich auch die liebreizenden
freizügigen Mädchen.
Tahiti und seine Inseln bieten auch heute noch immer unendlich
viel, sobald der Besucher die Hauptstadt Papeete verlassen hat:
vulkanische Inseln wie aus dem Bilderbuch mit steilen grünen
Bergflanken; flache Korallenatolle mit türkisfarbenen Lagunen,
phantastische Tauchgründe und Segelreviere, polynesische Tänze
und Gesänge und französisches Ambiente, vor allem was
Essen und Trinken betrifft. Diese Mischung unterscheidet Französisch-Polynesien
von allen anderen Inselgruppen der Südsee.
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